Toronto, India

Seit zwei Tagen bin ich nun in Kanada und es ist schon so unglaublich viel passiert! So viele Menschen, Kulturen und Eindrücke – höchste Zeit, darüber zu bloggen!

Am Flughafen erhielt ich relativ problemlos meine Arbeitserlaubnis und, was mich sehr positiv überraschte, auch direkt meine Sozialversicherungsnummer – damit habe ich schonmal einen Behördengang gespart. Der Weg zu meiner Unterkunft dauerte dann jedoch noch fast zwei Stunden, denn obwohl mein Gastgeber sehr zentral wohnte, ist Toronto einfach riesig! Ich hatte mir keine wirklichen Erwartungen gemacht, war aber dann doch ein wenig überrascht, mitten in „Little India“ zu landen! Tushar und seine Mutter begrüßten mich freundlich und zeigten mir mein Zimmer – nur kurz ging ich nochmal vor die Tür, besorgte mir etwas (natürlich indisch) zu Essen und schlief dann sofort ein.

Am nächsten Morgen wachte ich bereits um fünf Uhr auf (danke, Jetlag!), machte das Video fertig, welches Ihr gestern sehen konntet, und begab mich dann auf den Weg Richtung Innenstadt. Öffentliche Verkehrsmittel in Toronto sind schrecklich chaotisch, was ich ja bereits am vorherigen Abend feststellen durfte, aber ich kam nach einiger Zeit dann doch im Stadtzentrum an.

Ich möchte hier keine Einzelheiten schildern, denn ich war an wirklich vielen Orten: CN-Tower, Maple Leaf Square, Lake Ontario, Financial District und Kensington Market sind nur einige der wichtigsten Namen. Insgesamt ist Toronto eine wirklich faszinierende Stadt. Unheimlich viele Menschen aus allen Ländern der Welt (jeder 7. Kanadier wohnt übrigens in Toronto), die alle ihre eigene Kultur mitbringen, machen die Stadt zu einem Schmelztiegel der Globalisierung. Ich mag die vielen kleinen „regionalen“ Läden und Viertel, die Märkte und insbesondere die Strandpromenade sehr, das Wetter war praktisch perfekt und so erlebte ich einen wirklich schönen Start in Kanada. Dennoch sind aber auch sehr viele verrückte Gestalten auf den Straßen, denen ich nachts eher nicht begegnen will, soviel sei gesagt.

Der Tag ging schnell vorbei und ich war schließlich ziemlich erschöpft, als ich mich gegen Abend nach Hause begab. Heute Morgen musste ich schon um fünf Uhr aufstehen, um meinen Bus zu erreichen, aus dem ich jetzt gerade schreibe. Beinahe wäre ich noch zu spät gekommen, aber jetzt kann ich erstmal mein Frühstück im Bus genießen.

Next Stop: Montréal!

 

 

 

Advertisements