Montréal Madness

Ich bin angekommen! Nachdem ich einen wunderbaren Tag in Toronto hatte und auch eine sehr angenehme Busfahrt, bin ich nun also in Montréal, Quebec.

Die Wohnung hatte ich mir bereits über eine Facebook-Gruppe organisiert und somit musste ich nur noch nach „Hause“ finden. Durch eine große Mall mit Eislaufanlage (bei 17°C) und in die Métro, nahmen mich meine Mitbewohner dann sehr herzlich in Empfang.

Ich lebe nun mit fünf Lateinamerikanern in einer Wohnung kurz vor dem Stadtzentrum und fühle mich hier wirklich sehr wohl! Insbesondere Nicolàs, mit dem ich auch über Facebook schon Kontakt hatte, wurde schnell zu jemandem, den ich unheimlich schätze. Vielleicht liegt das auch daran, dass er direkt am ersten Tag mit mir einen langen Lauf unternahm und mir die Stadt zeigte, vielleicht aber auch an seinen musikalischen Künsten, denn neben verschiedenen Flöten spielt er auch Gitarre und (!) Geige. Praktisch, wenn ich hier auch ab und zu mal üben kann.

Die folgenden Tage verbrachte ich hauptsächlich damit, mein Work and Travel in die richtigen Bahnen zu lenken: Ein Bankkonto eröffnen, was dann doch erstaunlich leicht ging, meinen Lebenslauf drucken und kopieren und schließlich die Suche nach einer Anstellung.

Zunächst lief ich wahllos in Cafés, Bars und Restaurants und verteilte Lebensläufe mit der Frage „Enagagez-vous?“, wobei ich auf durchaus interessierte Besitzer traf. Am nächsten Tag suchte ich dann zunächst im Internet nach Stellen, ging so gezielter an bestimmte Orte und war bei verschiedenen Jugendherbergen, deren Schwarze Bretter sich als sehr nützlich erwiesen haben!

Tag 3 – heute, hatte ich dann einige Job-Interviews, die durchaus erfolgreich verliefen. Ich hatte schließlich auch extra mein Hemd gebügelt.

Morgen ist also mein erster Arbeitstag – bei einer Firma aus Montréal (leider muss ich dennoch U-Bahn fahren), die Computerspiele vor ihrer Veröffentlichung auf Fehler überprüft. Ich bin dann für die deutsche Übersetzung zuständig. Ich freue mich darauf!

Vermutlich habe ich auch schon einen Nebenjob für das Wochenende, aber da möchte ich noch nicht zu viel verraten. Insgesamt aber war das ein ziemlicher Luxus, nach der stressigen Bewerbungsphase den favorisierten Arbeitgeber selbst auswählen zu können.

Ab morgen also: Spieletester.

 

 

 

 

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