Arbeit Ahoi!

Noch immer bin ich hier in Montréal, Kanada, und habe mich mittlerweile auch ziemlich gut eingelebt. Meine Wohngemeinschaft ist spitze und langsam bekomme ich auch die ersten Zahlungen meiner Arbeit auf mein Konto.

Aktuell ist das auch genau das, was meinen Alltag bestimmt: Arbeit. Während der Woche bin ich den ganzen Nachmittag und Abends bei „Bugtracker“, eine Firma, die hauptsächlich japanische Videospiele in ihren verschiedenen Übersetzungen prüft. Der Job macht wirklich Spass, kann aber auch durchaus anstrengend sein. So sind wir aktuell in meiner Gruppe fünf Sprachteams mit je zwei Testern, die ein japanisches Abenteuerspiel testen. Genau das macht auch die Arbeit so interessant. Ständig müssen wir uns abstimmen, Fehler werden innerhalb der Sprachen geprüft und verifiziert. Allerdings ist es teilweise auch sehr langweilig, denn wir spielen acht Stunden pro Tag ein Videospiel im „Death-Attack“-Modus, können also viel schneller als der normale Spieler vorankommen. Ich hoffe, dass ich auch in nächster Zeit dort arbeiten kann und nicht demnächst erneut „on-call“ bin.

Während des Wochenendes habe ich darüber hinaus eine weitere Beschäftigung: Im Restaurant „Piazza del Sogno“ servieren wir die beste Pizza der Stadt, aus einem authentischen italienischen Holzofen. (https://www.tripadvisor.ca/Restaurant_Review-g155032-d8462678-Reviews-Piazza_del_Sogno-Montreal_Quebec.html).

Als Kellner darf ich hier mit Menschen aus aller Welt sprechen und da unsere Preise relativ gehoben sind, fallen auch die Trinkgelder entsprechend aus. Ein anstrengender Job, der mir aber durchaus Spass macht, insbesondere da meine Kolleginnen und Kollegen alle wirklich nett sind. Und nebenbei kann ich auch mein Französisch verbessern.

Nun muss ich aber los, denn in wenigen Minuten kommt meine U-Bahn: Auf geht’s, Monster jagen!

 

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