Zelten am Strand!

Unsere Fahrt über die Gaspé-Halbinsel war voller schöner Ausblicke über den St.Lorenz-Strom und das Meer. Birgit, Lisa, Fabian und ich hatten einen langen Fahrtag eingeplant, nahmen uns aber auf der rund 500km langen Strecke durchaus auch unsere Zeit für ausgiebige Essens- und insbesondere Fotopausen. Besonders schön war hier der Halt an einem Leuchtturm an der Küste, bei dem ich nicht nur ein Murmeltier sehen konnte, sondern wo auch die ersten Wale vorbeizogen. In der Ferne kamen auch die größeren Artgenossen an die Oberfläche und sprühten Fontänen in die Luft. Am Abend kamen wir dann an einem Campingplatz an, der nicht sonderlich schön war und insbesondere nachdem unsere halben Nudeln auf dem Boden landeten, war die Stimmung gedrückt. Aber immerhin war die Sicht über das Meer sehr schön.

Nur noch wenige Kilometer waren es dann bis Gaspé, wo wir die nächste Pause einlegten – Ich schaute mir den Hafen an und schlenderte durch die Strassen, bis wir weiter in die nächste Stadt, Percé, fuhren. Dort konnte ich einige super schöne Fotos machen und erneut sahen wir die Wale vorbeiziehen. Perfekt wurde der Tag dann in Chandler, wo wir unseren Campingplatz ansteuerten: Für nur 20 Dollar durften wir unser Zelt direkt am Sandstrand aufbauen und auch unser Abendessen fand am Wasser statt. Nur wenige Minuten später zog sich dann aber leider der Himmel zu und die ersten Blitze waren zu sehen. Wir eilten in den Aufenthaltsraum, wo wir wegen des Regens auch unser Nachtlager aufschlugen. Somit schliefen wir leider doch nicht am Strand, was sich am nächsten Tag aber ändern sollte.

Erst sehr spät kamen wir los, unternahmen noch einen Spaziergang über den Strand und fuhren dann weiter nach Westen, zurück zum Festland. Die Fahrt selber war nur wenig ereignisreich und schon bald kamen wir nach Carleton-sur-Mer. Nach dem Abendessen tranken wir noch ein Bier am Strand und waren wirklich froh, den schönsten Zeltplatz der Woche gefunden zu haben: Auf einer kleinen Halbinsel, direkt am Meer, sahen wir den Sonnenuntergang. Ich machte noch ein Lagerfeuer und schlief dann schließlich mit dem Meeresrauschen im Ohr ein.

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