Abschied!

Meine letzte Woche in Moncton war ziemlich aufregend. Angefangen hat alles damit, dass ich drei Tage frei hatte und mich dazu entschloss, nach Halifax, der Hauptstadt von Nova Scotia, zu reisen. Nachdem mich einige Gäste bis an die Autobahn mitnahmen, fand ich schnell eine Mitfahrgelegenheit und wurde bis ins Stadtzentrum gebracht. Ich stellte meinen Rucksack im Hostel ab und hatte dann den ganzen Tag frei, um die Stadt zu erkunden: Ich nahm an einer kostenlosen Führung teil und am Abend fand ich eine Party mit ein paar neuen deutschen Freunden. Der Rückweg war daraufhin etwas schwieriger, aber nach einer Weile nahm mich jemand in seinem VW-Bus mit, auf dem Weg zu einem Festival in Vancouver.

Angekommen in Moncton verbrachte ich die Woche damit, mich von den vielen netten Menschen, alten und neuen Freunden, zu verabschieden. Mit meinen Kollegen und der Familie des Hostels gingen wir in einen großen Wasserrutschenpark und am folgenden Tag in den Zoo, um die jungen Tigerbabys zu sehen.

Mit meinem Gastbruder Josh und meiner alten Gastfamilie traf ich mich ebenfalls nochmals und es gab an diesem Tag sogar extra Kuchen für mich! Am selben Abend wurden meine Kollegen und ich dann zu einer Geburtstagsfeier eingeladen und verbrachten dort die ganze Nacht im Pool und am Lagerfeuer, beobachteten die Sterne und grillten Marshmallows.

Mit meiner besten Freundin in Moncton musste ich mich natürlich auch nochmals treffen und ich probierte nun zum ersten Mal ein eigentlich typisch kanadisches Dessert: Einen “Float” – Vanilleeis gemischt in Rootbeer.

Am vorletzten Abend lieh uns die Besitzerin des Hostels dann ihr Auto aus und mit einigen Kollegen fuhr ich zum Strand, um nachts im Meer zu baden. Wir konnten leider nur kurz bleiben, da der Strand eigentlich geschlossen war und die “Park-Ranger” uns verjagten, aber immerhin waren wir im Wasser! Danach feierten wir noch lange im Hostel und bei Freunden, mit guter Musik, bei schlechten Getränken.

Und ja, dann war es leider auch schon wieder an der Zeit, meinen Rucksack zu packen, denn meine Reise geht weiter. Es war wirklich unfassbar schön in Moncton und ich bin froh, mich hier so sehr zu Hause zu fühlen. Aber auf zu neuen Abenteuern!

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