Eindrücke aus Vancouver

Vancouver war super! Nicht nur, weil die Stadt einfach wunderschön gelegen ist, sondern auch, weil ich diesmal nicht alles alleine erkunden musste. Das lag daran, dass ich mich mit Marie, einer Freundin aus Deutschland, hier verabredet hatte und wir waren nun zu dritt unterwegs. Zugegeben, meinen ersten Tag verbrachte ich größtenteils im Hostel, mit allerlei Planungen für die nächste Woche, aber am Abend gingen wir dann gemeinsam raus, um endlich die Stadt zu erkunden.
Die Party, auf der wir uns dann fanden, war etwas seltsam, weshalb wir schon früh heimkehrten und am nächsten Morgen auch nicht allzu lange brauchten, bis wir uns zum Stanley Park aufmachten. Nachdem wir hier zunächst eine Weile durch die Gegend wanderten, kamen wir dann am Strand an, wo wir auch den Rest des Tages verbrachten: Wir badeten und spielten Beachvolleyball, am Abend aßen wir gemeinsam Poutine und gingen dann erneut in die Stadt.
Daraufhin musste ich mich leider von meinen beiden Begleitern verabschieden, denn sie hatten noch ein weiteres Abenteuer in Alaska vor sich. Ich hingegen wechselte nur meine Unterkunft und zog in ein anderes, günstigeres Hostel, wo ich noch eine Nacht gebucht hatte. Mein neues zu Hause befand sich ein wenig ausserhalb, weshalb ich am Nachmittag die Stadt Richmond, einen weiteren Vorort Vancouvers, erkundete. Ich unternahm einen wirklich schönen Spaziergang und sah sogar den Landeplatz für Wasserflugzeuge aus nächster Nähe. Eine Kleinigkeit störte mich jedoch ziemlich: Richmond hat einen großen Anteil an asiatischen Einwanderern, was an sich wirklich interessant war, allerdings fanden sich an manchen Läden ausschließlich chinesische Schriftzeichen und ich hatte Schwierigkeiten, mich im eigentlich englischsprachigen Kanada zu orientieren – ich erlebte also, kurz gesagt, einen der größten Konflikte Vancouvers aus nächster Nähe.
Am nächsten Morgen brach ich dann zum Fährhafen auf, wo ich mit dem Schiff nach Vancouver Island übersetzte. Während der fast zweistündigen Fahrt konnte ich sogar einige Seerobben sichten und die Küste British Columbias war einfach atemberaubend. Auf dem Weg nach Victoria machte ich noch Halt bei einer Autoshow in Sidney und kam dann in meinem Hostel in der Provinzhauptstadt an. Ich hatte erneut einiges zu erledigen und war am nächsten Morgen froh, endlich mal ein richtig gutes Hostel gefunden zu haben.
Nun ging es auf Wohnungssuche und ich verbrachte den Großteil des Tages damit, mir viele verschiedene Angebote anzusehen. Der Wohnungsmarkt hier ist wirklich nicht einfach und somit war ich erleichtert, nach einigem hin und her (und wirklich unfreundlichen und dreisten Vermietern), doch eine erste Unterkunft gefunden zu haben. Am Sonntag werde ich dort zunächst einziehen, bleibe aber weiterhin auf der Suche, denn optimal ist die Situation bei Weitem nicht.
Nun geht es also auf die Jobsuche und für das Wochenende ist bereits ein Ausflug nach Tofino geplant! Ich bin gespannt, wie sich Victoria so entwickeln wird.

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